Podiumsdiskussion: Postpandemische Demokratie in Japan und Deutschland

Die Zukunft der Demokratie I

Veranstaltungsdatum

29.09.2021 , 12:00 - 14:00

Ort

Virtuelles JDZB auf Zoom

Zusätzliche Informationen

12:00-14:00 MESZ = 19:00-21:00 JST


Die COVID-19 Pandemie hat außergewöhnliche politische Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorgerufen, die sich stark auf das Leben der Menschen auswirken. In Deutschland, wo die Kontaktbeschränkungen teils deutlich restriktiver ausfielen als in Japan, hat dies eine erbitterte Debatte um die Ausübung von Grundrechten befeuert. In Japan hingegen verschärft sich die Diskussion um die umstrittene Verfassungsreform, indem argumentiert wird, dass die japanische Regierung gerade wegen der Verfassung viele als notwendig erachtete Maßnahmen gegen die Pandemie nicht durchsetzen könne. ...

Die COVID-19 Pandemie hat außergewöhnliche politische Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie hervorgerufen, die sich stark auf das Leben der Menschen auswirken. In Deutschland, wo die Kontaktbeschränkungen teils deutlich restriktiver ausfielen als in Japan, hat dies eine erbitterte Debatte um die Ausübung von Grundrechten befeuert. In Japan hingegen verschärft sich die Diskussion um die umstrittene Verfassungsreform, indem argumentiert wird, dass die japanische Regierung gerade wegen der Verfassung viele als notwendig erachtete Maßnahmen gegen die Pandemie nicht durchsetzen könne. Bringt einerseits das politische Handeln unter dem Druck des Pandemiegeschehens die Grundrechte in Gefahr? Behindert anderseits Verfassungsrecht effizientes Regierungshandeln in Krisensituationen? In welche Richtungen bewegen sich die Demokratien Deutschlands und Japans seit dem Beginn der Pandemie – und wie wird es nach den deutschen Bundestagswahlen im September und den japanischen Unterhauswahlen im Herbst 2021 weitergehen?

Veranstaltungsdauer

29.09.2021 12:00 - 14:00

Ort

Virtuelles JDZB auf Zoom

Zusätzliche Informationen

12:00-14:00 MESZ = 19:00-21:00 JST


Dateien

Informationen

Registrierung für Teilnahme hier!

Zusammenarbeit mit: Seinan Gakuin University, Fukuoka; Universität Duisburg-Essen; Friedrich-Ebert-Stiftung (FES, Berlin)